Trag‘ dich jetzt für meinen Newsletter ein und hol‘ dir damit dein kostenloses Exemplar meines e-Books

Basiswissen Wanderausrüstung – Dein Ratgeber für die Auswahl von Rucksack, Kleidung und Co.

So wirst du zum Ausrüstungs-Profi!

e-Book Basiswissen Wanderausrüstung

Vivobarefoot

Ok, der Titel ist etwas reißerisch. Aber die Industrie für Schuheinlagen erfährt gerade einen nie dagewesenen Hype und bietet dir als Läufer und Wanderer eine unüberschaubare Vielfalt an Einlagen die, wenn man den Versprechen glaubt, mittlerweile nicht nur für jedes orthopädische Problem taugen, sondern auch „deine Performance verbessern“. Doping für die Füße, sozusagen. Ich habe auch Einlagen getragen, weil ich Knieprobleme hatte. Als ich merkte, dass die Einlagen nur Symptome und keine Ursachen bekämpfen, fing ich an, mich genauer mit meinen Füßen zu beschäftigen. 

Deine Füße als Basis eines Wunderwerks

Dieses faszinierende Wunderwerk der Natur, welches die Basis unseres noch viel größeren Wunderwerkes Körper bildet, besteht aus 28 Knochen, 31 Gelenken und 23 Muskeln. Er setzt sich also aus 82 Komponenten zusammen, die mehr oder weniger miteinander in Verbindung stehen und zusammen arbeiten, um dich beim Stehen, Gehen und Laufen auf den Füßen zu halten.

Meine Reise auf dem Jakobsweg stand bevor und da ich nicht mit Schmerzen unterwegs sein wollte, fing ich an, mich nach Alternativen zu „normalen“ (Lauf)Schuhen und Einlagen umzusehen und stieß relativ schnell auf einen Barfußladen in Köln. Ich hatte schon einige barfüßige Laufversuche auf Wiesen und Waldböden gestartet und mochte das Gefühl.

In der Stadt gestaltete sich das Barfußgehen jedoch schwierig für mich. Zum einen wären mir zum damaligen Zeitpunkt die Blicke meiner Mitmenschen unangenehm gewesen, zum anderen hatte ich zu viel Angst, in Scherben oder sonstigen Unrat zu treten. Der Schuladen kam also wie gerufen und ich besorgte mir Barfußschuhe für meine Wanderung. Zunächst waren die Schuhe nur als Alternative geplant. Aus der Alternative wurde ziemlich schnell meine erste Wahl.

Die Sandalen von Vivobarefoot haben nicht nur abends ihren Zweck erfüllt...

Die Sandalen von Vivobarefoot haben nicht nur abends ihren Zweck erfüllt…

6 Gründe, warum du mich mittlerweile nur noch barfuß bzw. in Barfußschuhen antriffst

Ich trage mittlerweile auch im Alltag nur noch Barfußschuhe bzw. bin komplett barfuß unterwegs. Barfuß unterwegs zu sein bietet dir viele Vorteile:

1. Steigere deine Achtsamkeit und fühle dich mit deiner Umwelt verbunden

Dieser Grund klingt trivial, ist für mich aber einer der wichtigsten Gründe. Barfuß gehen bedeutet, dass du das, was dir unter die Füße kommt, viel intensiver spürst. Das steigert deine Achtsamkeit, dein Bewusstsein für deine Umgebung und deinen Bezug zur Umwelt. In Barfußschuhen bist du geschützt vor Scherben und sonstigen Gefahren für deine Füße, bekommst aber durch die dünne Sohle dennoch ein direktes Feedback. Gerade beim Wandern ist es wunderbar, den Untergrund und damit die Natur zu erfühlen. Ich verspreche dir ein vollkommen neues Wandererlebnis.

2. Genieße die Fuß-Reflexzonenmassage und lerne dich besser kennen

Ursprünglich ist die Reflexzonenmassage aus den fernöstlichen Massagetraditionen bekannt, mittlerweile hält sich jedoch auch bei uns Einzug. Neben den Reflexzonen am Fuß gibt es weitere an den Händen, am Kopf und am Rücken. Barfuß unterwegs zu sein stimuliert die Nerven direkt unter der Fußsohle bzw. um den Fuß herum, welche nach der fernöstlichen Lehre in direktem Kontakt mit inneren Organen und dem gesamten Nervensystem stehen. Dadurch erlangst du nicht nur ein verbessertes Gefühl für deine Umwelt, sondern schulst und stärkst auch deine eigene Körperwahrnehmung.

...in ihnen macht auch das Wandern Spaß.

…in ihnen macht auch das Wandern Spaß.

3. Stärke deine Fußmuskulatur

„Eine Kette ist nur so stark, wie ihr schwächstes Glied“. Dieses Sprichwort hast du mit Sicherheit auch schon mal gehört. Dein Bewegungsapparat ist ebenfalls eine Kette und wenn ihr schwächstes Glied die Füße sind, beginnt die Herausforderung bereits bei der Basis. Stärke deine Füße und bilde eine Grundlage dafür, dauerhaft schmerzfrei unterwegs zu sein. Aber Achtung: deine Füße sind durch die „normalen“ Schuhe, die wir im Alltag tragen oft stark geschwächt. Fang‘ deshalb langsam und behutsam mit dem Barfußgehen und Fußtraining an und überlaste deine Füße nicht. Am Anfang ist weniger oft mehr – barfuß stehen reicht für den Anfang schon vollkommen aus. Eine starke Fußmuskulatur zahlt sich aus, das wirst du schnell merken! (siehe Punkte 4 und 5)

4. Vermeide Fehlstellungen

Orthopädische Fehlstellungen können angeboren sein oder mit der Zeit erworben werden. Bei vielen der erworbenen Fehlstellungen weiß man, dass sie durch eine zu schwache Fußmuskulatur (Knick-Senkfuß, Plattfuß, Spreizfuß) oder durch falsche Schuhe (Hallux Valgus) entstehen. Tu deinen Füßen einen gefallen und befreie sie aus ihren meist zu engen Gefängnissen. Du wirst weniger mit Fehlstellungen der Füße und mit Schmerzen der unteren Extremität zu tun haben.

Unterwegs bekam ich eine Lieferung vom Vivobarefoot Flagship Store in Köln - danke nochmal dafür!

Unterwegs bekam ich eine Lieferung vom Vivobarefoot Flagship Store in Köln – danke nochmal dafür!

5. Sorge für mehr Stabilität

Immer wieder lese ich im Zusammenhang mit Pilgerreisen die Frage, ob Wanderschuhe knöchelhoch sein sollten, „damit sie vorm Umknicken schützen“. Ich möchte die Notwendigkeit für knöchelhohe Wanderschuhe gar nicht in Frage stellen. Ich glaube jedoch, dass Reinhold Messner diese Schuhe eher braucht als der „Standard-Wanderer“ (wie ich es einer bin), der in heimischen Gefilden oder auf Wegen wie dem Jakobsweg unterwegs ist. Natürlich sind diese Wege auch mal uneben aber für einen starken Fuß ist es kein Problem, diese Unebenheiten auszugleichen. Du bist sogar achtsamer, wenn du dich nicht auf den „Umknickschutz“ deines dicken Wanderschuhs verlässt (der nebenbei das doppelte bis dreifache von Barfußschuhen wiegt und bei jedem Schritt „getragen werden muss“). Ich vertraue lieber dem Schutzmechanismus meines Körpers als dem meiner Schuhe.

6. Lass‘ das Tier in dir raus

Wenn du ins Tierreich schaust siehst du, dass unsere Füße eigentlich nichts anderes sind als ein zweites Paar Hände. Mit unseren Füßen können wir jedoch oft nicht so umgehen wie mit unseren Händen. Prinzipiell sind sie aber genauso ansteuerbar. Menschen mit amputierten Händen oder Armen beeindrucken mich immer wieder damit, was sie alles mit ihren Füßen machen können. Ich kann mit meinen Füßen nach langem Training wieder Sachen aufheben und ansatzweise einen Stift halten, um etwas zu schreiben. Barfuß stehen, gehen und laufen hilft dir dabei, die vielen Talente deiner Füße wieder zu entdecken – probier‘s mal aus. Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Sind Barfußschuhe für jeden etwas? Was muss ich beachten?

Ich empfehle jedem, das Barfußgehen mal auszuprobieren. Du musst dir nicht gleich Schuhe zulegen. Geh‘ raus, such dir eine schöne Wiese, ziehe die Schuhe aus und spüre, wie Barfußgehen sich anfühlt. Falls du dich nicht traust, probier‘ es auf einem Fußballplatz aus – der Rasen dort ist meistens sehr gut gepflegt und es liegen keine Scherben, Kronkorken oder Fäkalien herum. Wenn du merkst, dass dir das Barfußgehen gut tut, zieh zu Hause in deiner Wohnung einfach die Schuhe aus. Bewege dich barfuß in deinen eigenen vier Wänden. Wenn das Gehen zu intensiv für dich ist, fang‘ erst damit an, nur barfuß zu stehen. Am Schreibtisch, in der Küche, vor dem Fernseher.

Barfuß ist doch am Schönsten!

Barfuß ist doch am Schönsten!

Du wirst nicht zwangsläufig direkt Veränderungen bemerken. Dennoch tut jede Minute, die du Barfuß stehst und gehst deinen Füßen gut. Wenn du barfuß laufen möchtest, solltest du vorher einen Kurs besuchen, da die Umstellung der Lauftechnik nicht trivial ist. Achte unbedingt darauf, deine Füße nicht zu überlasten. Oftmals sind sie die Barfuß-Belastung nicht mehr gewohnt und es kann zu Überlastungserscheinungen kommen, nach denen das Barfußlaufen verteufelt wird.

Sei schlau und führe deinen Körper langsam an das Barfuß-Dasein heran: ein System, welches jahrelang auf Schuhe, ihren vermeintlichen Komfort und ihre „Stabilität“, aber auch auf ihre Enge programmiert war, kannst du nicht von heute auf morgen umstellen. In der Ruhe liegt die Kraft.

Am Sonntag habe ich gemeinsam mit dem Barfußcoach Per-Olof de Marco bei Leon von Moving Monkey Rede und Antwort gestanden zum Thema „barfuß gehen und laufen“.

Falls du nach einiger Zeit merkst, dass du keine normalen Schuhe mehr tragen möchtest, empfehle ich dir dir die Schuhe von Vivobarefoot. Ich habe bisher sehr gute Erfahrungen damit gemacht und auf meinen Jakobswegen rund 3.000km in Barfußschuhen von Vivobarefoot zurückgelegt.

Natürlich habe ich auch ein Goodie für dich: bei der Angabe des Gutscheincodes

XVIC-DOAL-50KO

 

bei deiner Bestellung auf www.vivobarefoot.de erhältst du 10% Rabatt auf deinen Einkauf. Wenn du in Köln bist, empfehle ich dir, einen Abstecher in den Vivobarefoot Flagship Store Köln zu machen. Dort kannst du deine Füße analysieren lassen und die Schuhe vor Ort auf verschiedenen Untergründen testen! Für Veganer zeichnet Vivobarefoot extra die veganen Modelle aus.

Hast du Fußprobleme, Knieprobleme oder Hüftprobleme? Bist du in normalen Schuhen unterwegs? Wie häufig trifft man dich barfuß an? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Hol‘ dir jetzt dein kostenloses Exemplar meines e-Books

Basiswissen Wanderausrüstung – Dein Ratgeber für die Auswahl von Rucksack, Kleidung und Co.

und werde zum Ausrüstungs-Profi!

e-Book Basiswissen Wanderausrüstung